Friedrich Söhne * 1919: Unterschied zwischen den Versionen

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Hat die Zahnärztin Evelore Schulz (19.6.1922 - 4.7.1994) geheiratet. Die Ehe wurde geschieden und Evelore hat erneut geheiratet. Danach trug sie den Namen Eichentopf-Söhne. Sie ist am 4.7.1994 in Hagen gestorben. [[Image:|144x222px|Friedrich Söhne.JPG]]
Hat die Zahnärztin Evelore Schulz (19.6.1922 - 4.7.1994) geheiratet. Die Ehe wurde geschieden und Evelore hat erneut geheiratet. Danach trug sie den Namen Eichentopf-Söhne. Sie ist am 4.7.1994 in Hagen gestorben. <br>


Im 2. Weltkrieg war Fritz Luftwaffenpilot. Entsprechend groß war sein Einsatzgebiet: Norwegen, Rußland, Frankreich ... Er hat mir (Robert) einmal erzählt, daß er gegen Ende des 2. Weltkriegs Frauen aus Bordeaux ausgeflogen hat, die mit Deutschen ein Verhältnis hatten, weil diese befürchten mußten, als Kollaborateurinnen verfolgt zu werden. Möglicherweise stammt das Bündel (heute wertloser) französischer Geldscheine, das ich bei den Unterlagen abgeheftet habe, aus dieser Zeit.<br>  
Im 2. Weltkrieg war Fritz Luftwaffenpilot. Entsprechend groß war sein Einsatzgebiet: Norwegen, Rußland, Frankreich ... Er hat mir (Robert) einmal erzählt, daß er gegen Ende des 2. Weltkriegs Frauen aus Bordeaux ausgeflogen hat, die mit Deutschen ein Verhältnis hatten, weil diese befürchten mußten, als Kollaborateurinnen verfolgt zu werden. Möglicherweise stammt das Bündel (heute wertloser) französischer Geldscheine, das ich bei den Unterlagen abgeheftet habe, aus dieser Zeit.[[Image:Friedrich_Söhne.JPG|thumb|right|133x204px]]<br>  


Von seinen Kriegserlebnissen kann ich (Wilhelm-Kai) mich daran erinnern, daß er mir auf die Frage, "Hast Du schon einmal Dein Flugzeug mit dem Falschirm verlassen?, geantwortet hat, daß er in Italien zusammen mit 12 anderen Flugzeugführern ein Flugzeug per Fallschirm verlassen hat, da das Flugzeug eine Problem mit dem Fahrwerk hatte. Es war also sicherer schon in der Luft auszusteigen, als zu landen. Das Flugzeug ist aber trotzdem sicher gelandet. Seine militärische fliegerische Karriere hat er als Segelfluglehrer in Rossitten (Kurische Nehrung) begonnen und ist später Stuka geflogen. Über Malta wurde er getroffen, konnte sich und sein Flugzeug aber noch bis Italien retten.<br>Er ist der Fliegerei auch nach dem Krieg treu geblieben und verbrachte viele Wochenenden auf dem Korbacher Flugplatz, wo er eigene Sportflugzeuge hatte (1990 eine Cessna 182 und einen Motorfalken).  
Von seinen Kriegserlebnissen kann ich (Wilhelm-Kai) mich daran erinnern, daß er mir auf die Frage, "Hast Du schon einmal Dein Flugzeug mit dem Falschirm verlassen?, geantwortet hat, daß er in Italien zusammen mit 12 anderen Flugzeugführern ein Flugzeug per Fallschirm verlassen hat, da das Flugzeug eine Problem mit dem Fahrwerk hatte. Es war also sicherer schon in der Luft auszusteigen, als zu landen. Das Flugzeug ist aber trotzdem sicher gelandet. Seine militärische fliegerische Karriere hat er als Segelfluglehrer in Rossitten (Kurische Nehrung) begonnen und ist später Stuka geflogen. Über Malta wurde er getroffen, konnte sich und sein Flugzeug aber noch bis Italien retten.<br>Er ist der Fliegerei auch nach dem Krieg treu geblieben und verbrachte viele Wochenenden auf dem Korbacher Flugplatz, wo er eigene Sportflugzeuge hatte (1990 eine Cessna 182 und einen Motorfalken).  

Version vom 28. November 2010, 22:30 Uhr

196 - Friedrich Söhne und Evelore geb. Schulz

Friedrich (Fritz) Söhne wurde am 7.10.1919 in Korbach geboren und war ein Sohn des Wilhelm Söhne und der Wilhelmine geb. Lohof (Nr. 166). Gest. am 15.6.1996 in Korbach.


Hat die Zahnärztin Evelore Schulz (19.6.1922 - 4.7.1994) geheiratet. Die Ehe wurde geschieden und Evelore hat erneut geheiratet. Danach trug sie den Namen Eichentopf-Söhne. Sie ist am 4.7.1994 in Hagen gestorben.

Im 2. Weltkrieg war Fritz Luftwaffenpilot. Entsprechend groß war sein Einsatzgebiet: Norwegen, Rußland, Frankreich ... Er hat mir (Robert) einmal erzählt, daß er gegen Ende des 2. Weltkriegs Frauen aus Bordeaux ausgeflogen hat, die mit Deutschen ein Verhältnis hatten, weil diese befürchten mußten, als Kollaborateurinnen verfolgt zu werden. Möglicherweise stammt das Bündel (heute wertloser) französischer Geldscheine, das ich bei den Unterlagen abgeheftet habe, aus dieser Zeit.


Von seinen Kriegserlebnissen kann ich (Wilhelm-Kai) mich daran erinnern, daß er mir auf die Frage, "Hast Du schon einmal Dein Flugzeug mit dem Falschirm verlassen?, geantwortet hat, daß er in Italien zusammen mit 12 anderen Flugzeugführern ein Flugzeug per Fallschirm verlassen hat, da das Flugzeug eine Problem mit dem Fahrwerk hatte. Es war also sicherer schon in der Luft auszusteigen, als zu landen. Das Flugzeug ist aber trotzdem sicher gelandet. Seine militärische fliegerische Karriere hat er als Segelfluglehrer in Rossitten (Kurische Nehrung) begonnen und ist später Stuka geflogen. Über Malta wurde er getroffen, konnte sich und sein Flugzeug aber noch bis Italien retten.
Er ist der Fliegerei auch nach dem Krieg treu geblieben und verbrachte viele Wochenenden auf dem Korbacher Flugplatz, wo er eigene Sportflugzeuge hatte (1990 eine Cessna 182 und einen Motorfalken).


Fritz war von Beruf Zahnarzt. Nach seinem Studium in Marburg und seiner Tätigkeit an der Uniklinik, an der er Oberarzt war, konnte er sich jedoch nicht sofort in Deutschland niederlassen. Darum arbeitete er zunächst in der Schweiz. Danach richtete er eine Praxis in Adorf ein, die er später nach Korbach verlegte, zunächst an den Nordwall, und schließlich in den Katthagen.



(Anekdoten siehe Dateien fritz1.pdf und fritz2.pdf)