Helmut Söhne: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 35: | Zeile 35: | ||
<br> | <br> | ||
<big><center>'''Predigt''' </center></big> | <big><center>'''Predigt'''</center></big> | ||
<br>Liebe Regine Lange, lieber Christian Söhne, liebe Waltraud Lüer,<br>liebe Angehörige, liebe Trauergemeinde! | <br>Liebe Regine Lange, lieber Christian Söhne, liebe Waltraud Lüer,<br>liebe Angehörige, liebe Trauergemeinde! | ||
Um die Schritte des Lebens von Helmut Söhne gemeinsam noch einmal abzugehen, um noch einmal nachzuempfinden was wir alle mit dem Verstorbenen erlebt haben, um ihn in all seinem Tun angemessen wahrzunehmen und zu würdigend, dazu bräuchte es mehr als nur eine relativ kurze Trauerfeier. Und doch werde ich gemeinsam mit Euch und mit Ihnen allen, die Sie hier in die Kilianskirche gekommen sind, genau das versuchen. | Um die Schritte des Lebens von Helmut Söhne gemeinsam noch einmal abzugehen, um noch einmal nachzuempfinden was wir alle mit dem Verstorbenen erlebt haben, um ihn in all seinem Tun angemessen wahrzunehmen und zu würdigend, dazu bräuchte es mehr als nur eine relativ kurze Trauerfeier. Und doch werde ich gemeinsam mit Euch und mit Ihnen allen, die Sie hier in die Kilianskirche gekommen sind, genau das versuchen. | ||
Es gibt keinen besseren Ort, gemeinsam von Ihm Abschied zu nehmen, als hier. Er ist unter dem Kilian im Katthagen aufgewachsen, er hat hier, abgesehen von der Zeit des Studiums und der Bundeswehr, sein ganzes Leben gelebt. Die Glocken des Kilian haben seinem Leben Struktur gegeben, sie verbinden sich mit einschneidenden Ereignissen in seinem Leben. Helmut Söhne hat Spuren in dieser Kirche hinterlassen, so zum Beispiel mit dem wunderbaren Weinstock-Kerzenständer, für dessen Herstellung er den Schmied angeworben und bei dessen Gestaltung er ganz wesentlich mitgewirkt hat.<br> | Es gibt keinen besseren Ort, gemeinsam von Ihm Abschied zu nehmen, als hier. Er ist unter dem Kilian im Katthagen aufgewachsen, er hat hier, abgesehen von der Zeit des Studiums und der Bundeswehr, sein ganzes Leben gelebt. Die Glocken des Kilian haben seinem Leben Struktur gegeben, sie verbinden sich mit einschneidenden Ereignissen in seinem Leben. Helmut Söhne hat Spuren in dieser Kirche hinterlassen, so zum Beispiel mit dem wunderbaren Weinstock-Kerzenständer, für dessen Herstellung er den Schmied angeworben und bei dessen Gestaltung er ganz wesentlich mitgewirkt hat.<br> | ||
Helmut Söhne wurde am 27. Januar 1953 als jüngstes Kind vonKarl und Hermine Söhne geboren und am 22. März im Kilian getauft. Gemeinsam mit Ihnen, der älteren Schwester, und dem älteren Bruder Karl-Heinz ist er aufgewachsen. Das Lebend er Familie Söhne war geprägt von der Landwirtschauft und dem Kohlenhandel. Helmut war früh mit hineingenommen in die die tägliche Arbeit in der Familie, das wurde | Helmut Söhne wurde am 27. Januar 1953 als jüngstes Kind vonKarl und Hermine Söhne geboren und am 22. März im Kilian getauft. Gemeinsam mit Ihnen, der älteren Schwester, und dem älteren Bruder Karl-Heinz ist er aufgewachsen. Das Lebend er Familie Söhne war geprägt von der Landwirtschauft und dem Kohlenhandel. Helmut war früh mit hineingenommen in die die tägliche Arbeit in der Familie, das wurde umso mehr so, nachdem der Bruder Karl-Heinz unweit der Feldscheune tödlich verunglückte. Dieser Tod hat das Leben der ganzen Familie beeinflusst und geprägt. | ||
Schon im Alter von 13 Jahren wurde er am 15. Mai 1966 von Pfarrer Bloechle konfirmiert. ,,Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht". Dieses Wort aus dem Prophetenbuch Jesaja, Kapitel 12, Vers 2, war sein Konfirmationsspruch. Ja, Helmut war unerschrocken, er hat eine g roße Sicherheit ausgestrahlt. Er wusste, was er wollte, ist seinen Weg gegangen, auch dann, wenn der nicht gerade leicht war. Ein großes Gottvertrauen hat ihn ausgezeichnet. Glaube und Kirche waren ihm wichtig. Er hatte es nicht immer leicht mit seiner Kirche, seine Kirche hat es ihm auch nicht immer leicht gemacht.<br>Er hat unkonventionelle Wege gesucht und gefunden, er hat oft vermittelt zwischen den Agnostikern und Atheisten auf der einen und den Kirchenleuten auf der anderen Seite. | |||
Version vom 31. Juli 2022, 13:31 Uhr
Korbach - Kilianskirche
10. Juni 2022
Orgelvorspiel
Liturgische Eröffnung und Begrüßung
Lied EG 488, 1+2+5 Bleib bei mir, Herr!
Psalm 139
Schriftlesung: 1. Korinther 13
Einspielung CD: „Tougher than the rest"- Bruce Springsteen (,,Härter als der Rest")
Predigt
Lied: EG +6, 1+2+5 Von guten Mächten
Gebet
Vater unser
Lied EG 503,1 +9+15 Geh aus mein Herz
Segen
Orgelnachspiel
(Währenddessen Möglichkeit um Abschiednehmen am Bild.
Die Urnenbeisetzung hat schon vor der Trauerfeier stattgefunden.)
Liebe Regine Lange, lieber Christian Söhne, liebe Waltraud Lüer,
liebe Angehörige, liebe Trauergemeinde!
Um die Schritte des Lebens von Helmut Söhne gemeinsam noch einmal abzugehen, um noch einmal nachzuempfinden was wir alle mit dem Verstorbenen erlebt haben, um ihn in all seinem Tun angemessen wahrzunehmen und zu würdigend, dazu bräuchte es mehr als nur eine relativ kurze Trauerfeier. Und doch werde ich gemeinsam mit Euch und mit Ihnen allen, die Sie hier in die Kilianskirche gekommen sind, genau das versuchen.
Es gibt keinen besseren Ort, gemeinsam von Ihm Abschied zu nehmen, als hier. Er ist unter dem Kilian im Katthagen aufgewachsen, er hat hier, abgesehen von der Zeit des Studiums und der Bundeswehr, sein ganzes Leben gelebt. Die Glocken des Kilian haben seinem Leben Struktur gegeben, sie verbinden sich mit einschneidenden Ereignissen in seinem Leben. Helmut Söhne hat Spuren in dieser Kirche hinterlassen, so zum Beispiel mit dem wunderbaren Weinstock-Kerzenständer, für dessen Herstellung er den Schmied angeworben und bei dessen Gestaltung er ganz wesentlich mitgewirkt hat.
Helmut Söhne wurde am 27. Januar 1953 als jüngstes Kind vonKarl und Hermine Söhne geboren und am 22. März im Kilian getauft. Gemeinsam mit Ihnen, der älteren Schwester, und dem älteren Bruder Karl-Heinz ist er aufgewachsen. Das Lebend er Familie Söhne war geprägt von der Landwirtschauft und dem Kohlenhandel. Helmut war früh mit hineingenommen in die die tägliche Arbeit in der Familie, das wurde umso mehr so, nachdem der Bruder Karl-Heinz unweit der Feldscheune tödlich verunglückte. Dieser Tod hat das Leben der ganzen Familie beeinflusst und geprägt.
Schon im Alter von 13 Jahren wurde er am 15. Mai 1966 von Pfarrer Bloechle konfirmiert. ,,Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht". Dieses Wort aus dem Prophetenbuch Jesaja, Kapitel 12, Vers 2, war sein Konfirmationsspruch. Ja, Helmut war unerschrocken, er hat eine g roße Sicherheit ausgestrahlt. Er wusste, was er wollte, ist seinen Weg gegangen, auch dann, wenn der nicht gerade leicht war. Ein großes Gottvertrauen hat ihn ausgezeichnet. Glaube und Kirche waren ihm wichtig. Er hatte es nicht immer leicht mit seiner Kirche, seine Kirche hat es ihm auch nicht immer leicht gemacht.
Er hat unkonventionelle Wege gesucht und gefunden, er hat oft vermittelt zwischen den Agnostikern und Atheisten auf der einen und den Kirchenleuten auf der anderen Seite.