Walter Söhne * 1921: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Söhnewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(5 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
= Walter Söhne und Lola geb. Quade  =
= Walter Söhne und Lola geb. Quade  =
(Autor: Dr. Robert Söhne, ergänzt von Dr. Wilhelm-Kai Söhne)
[[Image:Walter Söhne 01.jpg|border|left|200px|Walter Söhne 01.jpg]]


Hans Walter Söhne wurde am 28.4.1921 geboren und war ein Sohn des Wilhelm Söhne und der Wilhelmine geb. Lohof (Nr. 166).  
Hans Walter Söhne wurde am 28.4.1921 geboren und war ein Sohn des Wilhelm Söhne und der Wilhelmine geb. Lohof (Nr. 166).  


Hat die Schule und das Gymnasium in Korbach absolviert. Danach begann er sein Studium im Marburg, mußte es jedoch wegen des Krieges abbrechen. Im 2. Weltkrieg war er in Rußland. Die einzigen Angaben, die ich dazu habe, stammen aus Briefen meiner Mutter. Am 13.10.1944 schrieb sie: "Von Walter weiß ich nichts genaues, ich glaube er studiert nicht mehr.", am 1.1.45 : "Walter ist in einer Offizierschule" und am 20.2.1945: "Walter steht in schwerem Kampf an derselben Front wie früher." (Siehe Datei briefeelse.pdf).  
Laut Angaben meines Vaters hat Walter die Schule und das Gymnasium in Korbach absolviert. Danach begann er sein Studium im Marburg, mußte es jedoch wegen des Krieges abbrechen. Im 2. Weltkrieg war er in Rußland.  
 
Am 9.4.1944 schrieb Walter eine Postkarte aus Breslau: „Seit gestern bin ich wieder im Reich ...“ und er hoffte weiterstudieren zu können. Eine zweite Postkarte aus Berlin-Charlottenburg (vermutlich vom Herbst 1944) scheint zu bestätigen, daß er tatsächlich in Berlin weiterstudierte. Aber bereits am 15.12.44 schrieb er in einem Brief aus Cüstrin (östlich von Berlin, heute in Polen), daß es mit dem Studium schon wieder vorbei sei.
 
Briefe meiner Mutter geben noch ein paar Auskünfte. Am 13.10.1944 schrieb sie: "Von Walter weiß ich nichts genaues, ich glaube er studiert nicht mehr.", am 1.1.45 : "Walter ist in einer Offizierschule" und am 20.2.1945: "Walter steht in schwerem Kampf an derselben Front wie früher." Wann er aus dem Krieg zurückkam und ob er in Kriegsgefangenschaft war, ist mir nicht bekannt. (Siehe Datei briefeelse.pdf).  


Die Abschrift eines Briefes an seinen Bruder Wilhelm (der sich in Kriegsgefangenschaft in den USA befand) steht hier: [[Brief von Walter an Wilhelm]].  
Die Abschrift eines Briefes an seinen Bruder Wilhelm (der sich in Kriegsgefangenschaft in den USA befand) steht hier: [[Brief von Walter an Wilhelm]].  


Danach hat er in Marburg Medizin studiert und anschließend als Chirurg im Korbacher Krankenhaus gearbeitet (und meinen (Dr. Robert Söhne) Nabelbruch operiert).  
Danach hat er in Marburg Medizin studiert (Titel seiner Disseration vom 5.6.1951: Wundheilung bei chronisch-anämischen und unterernährten Kaninchen) und anschließend als Chirurg im Korbacher Krankenhaus gearbeitet (und meinen Nabelbruch operiert).
 
[[Image:Lola.jpg|border|right|900px|Lola.jpg]] [[Image:Walterlola.jpg|border|left|200px|Lola und Walter]] Am 31.5.1956 verlobte er sich mit der wesentlich jüngeren Lola Quade,Tochter des im Philiosphenweg in Korbach wohnhaften Flüchtlings Leo Quade und der Antonie geb. Bietschke. Das Hochzeitsdatum ist mir nicht bekannt, aber es dürfte 1957 gewesen sein.  


Am 31.5.1956 verlobte er sich mit der wesentlich jüngeren Lola Quade,Tochter des im Philiosphenweg in Korbach wohnhaften Flüchtlings Leo Quade und der Antonie geb. Bietschke. Das Hochzeitsdatum ist mir nicht bekannt, aber es dürfte 1957 gewesen sein.  
Aus der Ehe ging eine Tochter hervor: Andrea (Nr. 224).  


Etwa 2 Jahre später, kurz nach Beendigung seiner Assistenzzeit, starb er an Magenkrebs. Seine Frau hat erneut geheiratet.  
Etwa 2 Jahre später, kurz nach Beendigung seiner Assistenzzeit, starb er an Magenkrebs. Ob es hier einen Zusammenhang mit einem von ihm entwickelten Medikaments gibt, das er im Selbstversuch getestet hatte, ist nicht bekannt.  


(Verlobungsanzeige siehe Datei lola.pdf)<br>(Briefabschrift siehe Datei briefwalter.doc)<br>
<br> Lola hat erneut geheiratet.  


<br>  
(Verlobungsanzeige siehe Datei lola.pdf)<br><br>  


unsichere Information: Dissertation: Wundheilung bei chronisch-anämischen und unterernährten Kaninchen, 1950<br>
<br>

Aktuelle Version vom 4. Dezember 2022, 19:55 Uhr

Walter Söhne und Lola geb. Quade

(Autor: Dr. Robert Söhne, ergänzt von Dr. Wilhelm-Kai Söhne)

Walter Söhne 01.jpg
Walter Söhne 01.jpg

Hans Walter Söhne wurde am 28.4.1921 geboren und war ein Sohn des Wilhelm Söhne und der Wilhelmine geb. Lohof (Nr. 166).

Laut Angaben meines Vaters hat Walter die Schule und das Gymnasium in Korbach absolviert. Danach begann er sein Studium im Marburg, mußte es jedoch wegen des Krieges abbrechen. Im 2. Weltkrieg war er in Rußland.

Am 9.4.1944 schrieb Walter eine Postkarte aus Breslau: „Seit gestern bin ich wieder im Reich ...“ und er hoffte weiterstudieren zu können. Eine zweite Postkarte aus Berlin-Charlottenburg (vermutlich vom Herbst 1944) scheint zu bestätigen, daß er tatsächlich in Berlin weiterstudierte. Aber bereits am 15.12.44 schrieb er in einem Brief aus Cüstrin (östlich von Berlin, heute in Polen), daß es mit dem Studium schon wieder vorbei sei.

Briefe meiner Mutter geben noch ein paar Auskünfte. Am 13.10.1944 schrieb sie: "Von Walter weiß ich nichts genaues, ich glaube er studiert nicht mehr.", am 1.1.45 : "Walter ist in einer Offizierschule" und am 20.2.1945: "Walter steht in schwerem Kampf an derselben Front wie früher." Wann er aus dem Krieg zurückkam und ob er in Kriegsgefangenschaft war, ist mir nicht bekannt. (Siehe Datei briefeelse.pdf).

Die Abschrift eines Briefes an seinen Bruder Wilhelm (der sich in Kriegsgefangenschaft in den USA befand) steht hier: Brief von Walter an Wilhelm.

Danach hat er in Marburg Medizin studiert (Titel seiner Disseration vom 5.6.1951: Wundheilung bei chronisch-anämischen und unterernährten Kaninchen) und anschließend als Chirurg im Korbacher Krankenhaus gearbeitet (und meinen Nabelbruch operiert).

Lola.jpg
Lola.jpg
Lola und Walter
Lola und Walter

Am 31.5.1956 verlobte er sich mit der wesentlich jüngeren Lola Quade,Tochter des im Philiosphenweg in Korbach wohnhaften Flüchtlings Leo Quade und der Antonie geb. Bietschke. Das Hochzeitsdatum ist mir nicht bekannt, aber es dürfte 1957 gewesen sein.

Aus der Ehe ging eine Tochter hervor: Andrea (Nr. 224).

Etwa 2 Jahre später, kurz nach Beendigung seiner Assistenzzeit, starb er an Magenkrebs. Ob es hier einen Zusammenhang mit einem von ihm entwickelten Medikaments gibt, das er im Selbstversuch getestet hatte, ist nicht bekannt.


Lola hat erneut geheiratet.

(Verlobungsanzeige siehe Datei lola.pdf)